Pfarre Wiesmath

Über unsere Pfarre Wiesmath

Pfarrkirche St. Peter und Paul

Bild zu Pfarrkirche St. Peter und PaulDie Pfarrkirche liegt im Zentrum der Marktgemeinde Wiesmath.
Ursprünglich war sie eine Burg, zu Beginn aus Holz gebaut, in der 2. Hälfte des 12. Jhdts. aus Stein als „Festes Haus“ errichtet.
Die Kirche diente den Bewohnern durch Jahrhunderte als Schutz gegen Feinde und Angreifer, z. B. gegen die Türken und Kuruzzen. Sie ist die einzige Wehrkirche der Buckligen Welt, welche einen Viehhof hatte, was auch auf ihre besondere Bedeutung hinweist.
Die Kirche wurde im Laufe der Jahrhunderte mehrmals vergrößert und umgestaltet. Die größte Erweiterung wurde 1498 mit der Errichtung des Triumphbogen und des Chorraumes vorgenommen. Bemerkenswert sind die Fresken im hinteren, dem ältesten Teil der Kirche.
Neben der Kirche und Teilen der Kirchhofmauer ist heute auch noch ein Karner erhalten, der derzeit als Mesner-Wohnung dient.
Während des 2.Weltkrieges wurden 3 Glocken des Geläutes eingeschmolzen, diese 3 Glocken wurden 1956 ersetzt und feierlich geweiht.
Der Turm, 36m hoch, besticht durch seinen barocken Turmhelm und wacht auch heute noch stolz über diesen Teil der Buckligen Welt und unsere Heimatgemeinde.

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Wallfahrtskirche St. Anna

Bild zu Wallfahrtskirche St. AnnaWeithin in der Buckligen Welt sichtbar, am Annaberg thront die Wallfahrtskirche Sankt Anna. Sie wurde 1509 nach den Plänen des Stadtzeugmeisters Sebald Werpacher aus dem Verkaufserlös der wenig ertragreichen Weingärten in Neckenmarkt errichtet.
1792 wurde sie nach dem Erlass Josef II verkauft und kurzfristig sogar als Schafstall verwendet. 1803 wurde sie von der Gemeinde auf Ersuchen des Pfarrers Matthias Gittler wieder zurück gekauft und feierlich eröffnet. 1869 wurde ein gotischer Altar eines Holzschnitzers aus dem Grödnertal eingebaut.
Bereits Ende des 19. Jhdts. begannen die Menschen der Buckligen Welt und des Burgenlandes hierher zu pilgern, um Trost und Zuversicht bei Mutter Anna zu finden.

In den letzten Kriegstagen des 2. Weltkrieges wurde die Kirche in Brand geschossen und zerstört, bereits 1946 war das Dach aber wieder in Stand gesetzt. Der Dachreiter war verschwunden. An seine Stelle trat 1955/56 der Turm mit einer Höhe von 22m und die Kirche erhielt ihr heutiges Aussehen. 2009 wurde in den Turm eine Aussichtsplattform gebaut, um den herrlichen Rundblick genießen zu können.

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Priester

Eine Übersicht der Priester, welche in Wiesmath wirkten (Heute bis 1349)


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Kirchliche Feste im Laufe der Jahrzehnte

Eine kurze Sammlung über geistliche Berufungen und hohen Besuch in Wiesmath

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Das Wiesmather Reliquienkreuz

Bild zu Das Wiesmather ReliquienkreuzIm Mittelalter verehrte man Reliquien von Heiligen als Mittler und Fürsprecher bei Gott. Solche Reliquien wurden in sogenannten Reliquiaren (Heiligenschreinen) oder in Reliquienkreuzen, auch Staurotheken (griech. "Kreuzbehälter") genannt, aufbewahrt. Das Wiesmather Reliquienkreuz wurde in der ersten Hälfte des 15.Jahrhunderts, vermutlich um 1430, angefertigt. Seine Höhe beträgt 32,5 cm, die Breite 15,2 cm und die Tiefe 12,85 cm. Das Gewicht der Staurothek macht etwa 600 Gramm aus.

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Nothelfer Bild im neuen Beichtzimmer

Bild zu Nothelfer Bild im neuen BeichtzimmerGemälde „14 Nothelfer“ in der Pfarre Wiesmath

In der Kirche ( neuem Beichtzimmer) sehen wir in einem aufwändig geschnitzten, teilweise vergoldeten Rahmen ein spätbarockes Gemälde mit der Darstellung der 14 Nothelfer.
Im Mittelpunkt des Bildes ist das Christuskind auf den Schultern des hl. Christophorus (Christusträger) dargestellt. Im linken unteren Teil ist der hl. Georg (Drachentöter), darüber sind die drei Bischöfe Blasius mit der Kerze, Erasmus mit der Darmwinde und Dionysius mit seinem Haupt in den Händen. Rechts unten kniet der Diakon Cyriakus mit dem gefesselten Teufel, darüber Vitus (Veit) mit Krone, Hermelin und dem Kessel; ihm folgen Ägidius mit der Hindin, Eustachius mit dem Hirsch und dem Kreuz im Geweih, dann Pantaleon, dessen Hände auf den Kopf genagelt wurden und schließlich Achatius mit dem Kreuz und der Dornenkrone. Im oberen Teil sitzen auf dem Wolkenband die drei heiligen Madl: Katharina (Attribut zerbrochenes Rad), Barbara (Kelch mit Hostie) und Margarethe (Kreuz, das den Drachen an der Kette tötet) - die Greti mi’m Wurm, die Wetti mi’m Turm, die Kathi mi’m Radl, das sind die drei heiligen Madl. Bekrönt wird die Szene mit der Darstellung der Hl. Dreifaltigkeit (ein Dreieck mit drei Feuerzungen im Strahlenkranz).

Eine fast identische Darstellung finden wir auch in einer Kirche im Dekanat Laa an der Thaya.
Es ist also sehr wahrscheinlich anzunehmen, dass es eine gemeinsame Vorlage, möglicherweise einen Stich, für beide Bilder gegeben hat.

Kapellen

Kapellen

Bild zu KapellenKAPELLEN und KLEINDENKMÄLER
Stätten der Andacht und der Erinnerung, zusammengestellt von OSR Willibald Kornfeld

Datei downloaden: kapellen_pfarre_wiesmath.pdf (1,75 MB)